28. & 29. September 2017
Phantasialand Brühl

INTERNET SECURITY DAYS 2014

14. September 2016

#ISD16: 3 Fragen an … Anett Hoppe, AV-TEST GmbH

Viele Nutzer gehen davon aus, dass eine Antiviren Software nicht nur die Sicherheit des Nutzers verteidigt, sondern auch seine Privatsphäre schützt und respektiert. Stimmt das mit Ihrer Erfahrung/Forschung überein?

Bisher gab es dazu keinerlei Studien. Und tatsächlich verzeichnen wir bei AV-TEST zwar regelmäßig Anfragen verunsicherter Nutzer, wenn es etwa um verdächtige E-Mails oder zweifelhafte Funktionen von Programmen geht. Anfragen zum Umgang mit Nutzerdaten durch Anbieter von Schutz-Software und -diensten erreichen uns dagegen meist von Firmen und Behörden. Zunehmend fragen aber auch kritische Privatnutzer, wer was mit ihren Daten anstellen will. Allerdings profitieren die Hersteller von Schutzprogrammen für Endanwender nach wie vor von einem immensen Vertrauensvorschuss ihrer Kunden – einige zu Unrecht, wie dieser Vortrag aufzeigt.

Welche Daten werden erfasst und was geschieht mit Ihnen?

Hier ist zunächst zu unterscheiden zwischen Daten, die Anbieter bei Installation und Einrichtung von ihrem Kunden abfragen und solchen, die beim täglichen Einsatz der Produkte anfallen. In die erste Kategorie fallen etwa Angaben wie E-Mail-Adresse, Name, Passwort. Einige davon sind nötig, damit ein Schutzprogramm seinen Dienst auch erledigen kann. So ist es verständlich, dass der Hersteller eine gültige Kontaktadresse haben möchte. Welche Relevanz dagegen Geschlecht und Geburtsdatum für die Funktionalität einer Virenschutz-Software haben, dürfte selbst findige Hersteller in Erklärungsnot bringen. Bei Daten, die während des PC-Einsatzes generiert werden, droht ebenfalls Sammelwut. Zum anderen gilt es zu unterscheiden, auf welche Daten ein Hersteller laut Datenschutzerklärung zugreifen will und welche er tatsächlich erfasst. Dieser Vortrag zeigt die Rechte auf, die sich Hersteller gegenüber ihren Kunden einräumen.  

Auf welche Formulierungen in der Datenschutzerklärung sollte ich achten und welches sind Kriterien an denen ich mich orientieren kann?

Zunächst lautet die Empfehlung, sich bei der Registrierung und Konfiguration der Produkte an Datenschutzfragen zu orientieren. Das fängt bei Angaben zur eigenen Person bei Installation an – oft genug sind nicht alle Felder des Anmeldeformulars verpflichtend und werden nur aus Reflex mit ausgefüllt. Des Weiteren sollten Nutzer die Datenschutzerklärung zumindest überfliegen. Nur wer diese kennt kann entscheiden, ob das Adressbuch oder private Fotos wirklich auf die Server eines Herstellers hochgeladen werden sollen. « zurück zur Übersicht

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